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23.07.2008
EA übernimmt BioWare und Pandemic | Bethesda vor Gründung einer Firmenabteilung in Europa? PDF Drucken E-Mail
(4 Bewertungen)
Geschrieben von NewRaven, am Freitag, 12. Oktober 2007

Die Meldung schlug ein wie eine Bombe. EA übernimmt die weltbekannte, geschätzte und unter Rollenspielern hoch angesehene Spieleschmiede BioWare. Diese haben sich ihren Ruhm mit Titeln wie Baldur's Gate (zusammen mit den Black Isle Studios), Neverwinter Nights, Knights of the Old Republic und auch Jade Empire mehr als verdient. Ausstehende Titel wie Mass Effect oder Dragon Age sorgen ebenfalls für Vorfreude. Kein Wunder also, das die Begeisterungsstürme bei Rollenspielern ausbleiben, wenn man weiß, das der "neue" CEO von EA, John Riccitiello, auch damals, bevor er die Firma kurzzeitig verlassen hatte, diesen Posten inne hatte und dabei ruhmreiche Studios wie Origin Systems und Bullfrog inklusive deren Hits wie beispielsweise die Ultima-Serie völlig zerstörte und von den Westwood-Studios bis auf C&C auch nicht mehr viel übrig blieb. Westwood und Rollenspiele? Ja, richtig - auch die konnten das, wie sie meiner Meinung nach sehr eindrucksvoll mit der "Lands of Lore"-Serie bewiesen haben (Teil 1 war eines meiner ersten PC-Rollenspiele). Neben Rollenspielen gäbe es da außerdem beispielsweise noch die sehr erfolgreiche Wing Commander-Serie zu nennen, die den "EA-Tod" starb. Und das sind nur ein paar wenige Beispiele bezüglich der "ruhmreichen" Erfolge dieser Firma abseits vom Mainstream-Markt. Die Sorge der Rollenspieler ist also alles andere als grundlos und unbegründet. Viele andere Entwickler für klassische Rollenspiele bleiben nicht mehr - und die, die es gibt, haben nicht annähernd den Ruf, die Tradition und auch die Erfahrung von BioWare. Es wird interessant sein zu lesen, wie die beteiligten Firmen mit der Kritik der Fans umgehen werden. Erste Versuche, die aufgebrachte Community zu beruhigen, gab es auf diversen englischsprachigen Gamesites ja schon zu lesen.

Desweiteren wurde auch Entwickler Pandemic von EA geschluckt, der zum selben Mutterkonzern gehört. Da ich zu diesem Entwickler aber nicht wirklich was sagen kann, sei dies nur als Randnotiz erwähnt.

Zu hoffen ist in jedem Fall, das EA BioWare unbeschadet weiter so exisitieren lässt wie bisher (was bezweifelt werden darf...) oder das Obsidian Entertainment, welche sich schon mit den Fortsetzungen der Bioware-Titel "Neverwinter Nights" und "Knights of the Old Republic" einen guten Namen machten, in dieser Zeit genug gelernt haben, um Notfalls das Erbe von BioWare antreten zu können, sollte die zuerst genannte Hoffnung nicht erfüllt werden und es mit BioWare bergab gehen ("it crumbled to dust...").


Eine etwas postivere Meldung gibt es hingegen von Bethesda Softworks zu berichten. Gerüchten zufolge plant der Enwickler scheinbar, zukünftig auch einen europäischen Sitz zu gründen. Der gewählte Standort soll London sein. Außerdem soll dort nicht einfach nur eine "Zweigstelle" eröffnet werden, nein, es soll sogar richtig was geschaffen werden, denn die Gerüchte sprechen ebenfalls von der Übernahme eines existierenden hiesigen Entwicklerstudios oder dem Neuaufbau eines solchen. Man darf gespannt sein... auch, was die Tatsache angeht, das Bethesda bisher nicht unbedingt berühmt für seinen guten Support außerhalb des amerikanischen Raums ist.

So, das war jetzt zwar mal etwas Offtopic, aber bei solchen Ereignissen muss sowas auch mal sein ;)

Links zum Thema:



Zuletzt aktualisiert: Samstag, 13. Oktober 2007


Benutzerkommentare (1) RSS feed Kommentar
Geschrieben von Trr Kah, am 12.10.2007 23:48, , Registriert
1. RIP
Um es auf meine üblich positive Art auszudrücken: auch eine Art Geld zu sparen... Die Wahrscheinlichkeit, dass EA etwas produziert, dass ich mir kaufen werde, ist nämlich sehr gering. Schade eigentlich. 
 
requiescat in pace bioware
 
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